05.08. Zäher Reisestart

Alles, was wir organisiert hatten, klappte. Wer es nicht auf die Reihe kriegte, war Condor mit ihrem Flugzeug. Aber ganz von Anfang. Nach entspanntem Samstagvormittag, letztem Frühstück, alle Sachen im Auto verstauen und Verabschiedung ging es um 11.30 Uhr los Richtung Frankfurt. Ohne Stau dort angekommen, Auto im Parkhaus geparkt und beim Einchecken die Mitteilung, dass der Flug um 3 Stunden verspätet abheben wird. Always look on the bright sides of life. . . so hatten wir mehr Zeit uns mit Marco, einem Freund aus Hamburg, der zufällig auch zur gleichen Zeit auf dem Flughafen war, ausführlich zu unterhalten. Im Flugzeug kam die Durchsage, dass auch der Flug etwas länger dauern würde! So kamen wir erst kurz vor Mitternacht in Halifax an. Das Hotel in der Innenstadt erreichten um 2 Uhr morgens Ortszeit. Am nächsten Morgen holten wir unseren Mietwagen und fuhren ein bisschen in der Stadt herum, denn es regnete abwechselnd heftig und dann wieder garnicht. Nachmittags wurde das Wetter besser und gegen Abend kam sogar die Sonne raus und wir gingen zum Harbourwalk. Dort war ganz schön was los und verteilt in der ganzen Innenstadt waren Kleinkünstler zu sehen und zu hören.
Abends gab es den ersten Hummer.

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Am Montag war blauer Himmel und Sonnenschein. Da heute, nur in Halifax, ein Feiertag war, gingen wir zuerst in das Maritime Museum und bestaunten viele Sachen und Schiffsmodelle. Die Geschichte der Wracks, die an den Küsten von Nova Scotia zerschellten, ist lang und der bekanntesten Geschichte war ein Extraraum gewidmet: der Titanic. Baupläne, Modelle und Fundstücke waren zu sehen.
Eine andere Geschichte, die für Halifax einschneidend war ist die „Big explosion“. 1917 waren zwei Schiffe im Hafen zusammengestoßen und in Brand geraten. Dumm nur, dass ein Schiff riesige Mengen an TNT an Bord hatte. Die Schiffe brannten etwa 20 Minuten. Das reichte, um viele Schaulustige in den Hafen zu locken. Dann flog das Schiff in die Luft und tötete über 1900 Menschen. Viele Tausend wurden verletzt. Halifax war fast komplett zerstört.
Nachmittags ließen wir unseren Wagen von einem kilttragenden Mitarbeiter des Hotels vorfahren und fuhren zur Vervollständigung noch zum Friedhof der Opfern der Titanic.

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Abends gab es „Poutine“ ein typisch kanadisches Gericht. Pommes, Soße und Käse. Sagen wir mal so: wir haben es probiert…

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