Squirrel Creek – Valdez

Es hat die ganze Nacht in Strömen geregnet und auch am Morgen ist kein Ende in Sicht. Heute geht es die letzten 140 km nach Valdez. An unserem Richardson Highway entlang verläuft auch die 1977 in Betrieb genommene Trans-Alaska Pipeline, in der das in der Beaufort Sea geförderte Rohöl quer durch Alaska nach Valdez, unserem heutigen Ziel, gepumpt wird.

Die Sonne kämpfte sich durch die Regenwolken und das Wetter wurde zunehmend besser. Die Landschaft verändert sich nun schnell in eine alpine Umgebung, wir überqueren die Alaska Range am Thompson Pass.

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Vorbei an gigantischen Gletschern und Wasserfällen

kommen wir nach Valdez im Süden von Alaska am Prince William Sound. Valdez ist ein schmuckes Städtchen mit knapp 4000 Einwohnern und „bewegter“ Vergangenheit. Ein Erdbeben mit folgendem Tsunami zerstörten die Stadt 1964 vollständig. 1989 war die Stadt in aller Munde, als der Supertanker Exxon Valdez auf ein Riff auflief und den gesamten Prinz-William Sound mit 40 Millionen Tonnen Öl verschmutzte. Es brauchte einige Anstrengung die 2000 km lange Küstenlinie wieder zu reinigen. Über 10000 Leute waren damit 4 Jahre lang beschäftigt.

Das alles wird sehr ausführlich im örtlichen Museum gezeigt. Man lernt dort, was der gemeine Goldgräber an Ausrüstung benötigte und konnte sogar in den alten Goldgräberlisten nachforschen, ob sich nicht die eigenen Vorfahren an der Goldsuche beteiligten. Wir haben doch tatsächlich drei Ludwigs gefunden!

Im „Alaska Halibut House“ haben wir auf Empfehlung ein „Halibut Sandwich“ gegessen. Am Hafen und später auf dem Campingplatz konnten wir freilaufende Kaninchen beobachten. Jetzt haben wir auch das Passwort für das Wifi verstanden: „Watch4Bunnies“ 🙂

3 Comments

  1. Erik 19. August 2015 at 10:24 #

    Hallo miteinander,
    Zeigt euch doch mal bitte (selfie)
    Ich hoffe euch geht’s gut! Und viel Spaß noch

    Liebe grüße Erik:)

  2. Karin Waldmann 20. August 2015 at 15:01 #

    Wer hat eigentlich die ganzen Nektarinen verspeist?
    Es wäre gut, wenn wir mal einen Elch zu Gesicht bekämen. Bär ist nicht
    unbedingt notwendig.
    Weiterhin gute Fahrt und besseres Wetter wünschen
    Karin und Rosario

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