Lake Laberge – Whitehorse

Nachtrag zum letzten Bericht: Die Übernachtung am Lake Laberge wurde noch unerwartet spannend. Der letzte Bericht war geschrieben und eigentlich wollten wir nach Anbruch der Nacht (diesmal schon kurz vor 22 Uhr) aufgrund des leichten Nieselregens gerade die Schotten dicht machen, da trottete doch glatt ein Grizzly direkt am Wohmmobil vorbei und lief zum See hinunter!! Er lief am Ufer entlang direkt auf einen Nachbarplatz zu, an dem die Leute noch am Lagerfeuer saßen. Davon allerdings erschreckt drehte er um und kam gleich wieder bei uns vorbei. Als er uns am offenen Fenster sah, erschrak er noch mehr, schaute kurz auf zu uns, rannte ein paar Schritte weiter und verschwand in der Dunkelheit. Zum Glück waren wir nicht so hartgesotten und saßen wie unsere Nachbarn draußen…

Am Morgen wurden wir um 10 Uhr durch Rangierversuche unseres Nachbarn geweckt, der einen Monsteranhänger an seinen Pickup ankuppelte und aus seinem Platz herausmanövrierte. Es regnete immer noch und so fuhren wir nach Whitehorse auf unseren letzten Übernachtungsplatz. Full Hookup und eine letzte Hochdruckreinigung des Campers und Innenreinigung waren angesagt. Morgen soll die Rückgabe erfolgen. Wir hatten einen sehr netten Nachbarn Dave, der mit seiner Familie gerade von Seattle nach Anchorage übersiedelte. Dort hatten sie sich eine 12 ha große Farm gekauft. Auf meine Frage, warum gerade Alaska (kalt!) sagte er „It’s a dream, an adventure, you only live once!“. Für den Fall, dass wir einmal nach Alaska kommen, gab er uns seine Adresse und lud uns ein ihn dort zu besuchen.

Nach der Reinigung des Fahrzeugs genehmigten wir uns selbst eine ausführliche Dusche und fuhren abends nach Whitehorse Downtown zum Essen. Im urig gemütlichen Klondike Rib & Salmon BBQ gab es „Elk Stroganoff“ und „Reindeer Stew“. Beides schmeckte sehr gut, vergleichbar mit Rind bzw. Hirsch.

 

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