30.08. Battery Provincial Park – Whycocomagh Provincial Park

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Zur Umrundung des Bras d’Or Lake fehlte uns noch ein kleines Stück im Südwesten. Dies wollten wir heute zum Abschluss der Rundfahrt in Cape Breton noch in Angriff nehmen.
Auf dem Weg lag das Indianerkulturzentrum „Friends United“, das ein deutscher, vor rund 30 Jahren ausgewanderter Unternehmer und Landerschließer gegründet hatte. Hier haben Mi’kmaw einen schönen Raum, um ihre vielfältige Kunst in einem wirklich wertschätzenden Ambiente auszustellen. Überall hängen Bilder und stehen Skulpturen der „First Nation“-Künstler. Des Weiteren ist dies auch ein beliebter Treffpunkt europäischer Auswanderer. Dort trafen wir die Schweizerin Edith, die mit ihrem Mann seit 6 Jahren auf Cape Breton lebt und es keinen Tag bereut hat. Auch andere Ausgewanderte waren dort. Andreas und Eva, die ebenfalls ihre Zelte in Deutschland abgebrochen haben. Und vor lauter Babbeln haben wir gar keine Bilder im Haus gemacht. Doch das Kulturzentrum liegt an der „Holger Lane“, also noch ein Grund, da irgendwann nochmal vorbei zu schauen 🙂

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Auf dem weiteren Weg entlang des Sees gab es immer wieder atemberaubende Ausblicke auf viele Buchten und große und kleine Insel(chen). Hier ist auch die Weinlage „Marble Mountain“ der bekannten Winzerei Jost. Wir haben den Wein ein paar Tage zuvor schon probiert, etwas zu lieblich für unseren Geschmack. Aber es gibt auch trockene, schwerere Weine dieser Kellerei wie der „Ceilidh“, die ganz trinkbar sind.

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Auf der weiteren Strecke lag das „Cape Breton Smokehouse“, ein schönes großes Blockhaus. Hier gibt es von Freitag bis Sonntag geräucherten Lachs, der auf der ganzen Insel und weit darüber hinaus bekannt und beliebt ist. Die Besitzer sind ein deutsches Ehepaar. Die Geschichte hierzu: Die beiden segelten um die ganze Welt und in einer Sturmnacht suchten sie Schutz in einer Bucht. Sie segelten vom Atlantik in den Bras d’Or Lake und im Nebel ankerten sie irgendwo in einer ruhigeren Bucht. Als sie am sonnigen nächsten Tag an Deck kamen, sahen sie, wo sie gelandet waren und beschlossen, sich hier nieder zu lassen. Sie bauten hier ihr Blockhaus und machten daraus das bekannte Restaurant. Da beide inzwischen in den 70ern sind, lassen sie es ruhiger angehen und öffnen nur noch nach Vereinbarung oder eben am Wochenende. Ihr Schiff liegt immer noch in der Bucht.

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Heute sind wir zum zweiten Mal auf dem Whycocomagh Campground. Das Anmeldeprocedere über das sogenannte „Yellow Phone“ war beim letzten Mal etwas stressig. Man musste an einem Telefon (mit automatischer Verbindung zur Revervierungszentrale) im Freien seine Adresse und Kreditkartennummer in das gelbe Telefon schreien (damit es auch jeder in der Nähe mitbekommt…). Daher haben wir die gute Internetverbindung in St. Peters genutzt und von dort eine Online-Reservierung durchgeführt.

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