18.08. Northumberland Provincial Park (PEI) – Linwood

 

Heute war frühes Aufstehen angesagt, denn wir wollten zeitig die Fähre um 8 Uhr erwischen (check in 7 Uhr…!!), die uns von Wood Islands (PEI) nach Caribou (Nova Scotia) brachte. Typisch deutsch waren wir 6:45 Uhr am Check In … wir waren die ersten … Wenn man’s immer wüsste.
Die Überfahrt dauerte 75 Minuten. Auf Prince Edward Island wird grundsätzlich nur die Rückfahrt auf das Festland bezahlt, egal ob man die Confederation Bridge oder die Fähre nutzt. 104 kanadische Dollar (ca. 70 EUR) werden für unseren Truck samt Insassen fällig. Ein absolut fairer Preis wenn man das z.B. mit der Fähre nach England hin und zurück vergleicht.

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Die nächste Attraktion war die HECTOR, ein Dreimaster im Hafen von Pictou, ein nachgebautes Segelschiff, das 1773 die ersten Sieder aus den schottischen Highlands hierher brachte. 200 Leute verbrachten auf diesem nicht übermäßig großen Schiff 12 Wochen auf See, auf engstem Raum zusammengepfercht. Selbstredend, dass nicht alle überlebten. 18 Menschen, vor allem Kinder, haben die Ankunft im heutigen Nova Scotia nicht erlebt. Die Baupläne eines baugleichen Schiffs wurden in Rotterdam entdeckt. Der Nachbau dauerte knapp 10 Jahre und wurde von der Regierung und einigen Stiftungen finanziert.

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Leuchtturm und Hummer, DIE bestimmenden Attribute der Maritimes. Um die Mittagszeit machten wir Rast im „Lobster Interpretive Center“, einem kleinen Cafe mit einem ausgestellten 20 Pfund schweren Monster-Hummer (bzw. dessen rotes Gehäuse) Wir aßen eine Seafood-Chowder. Das ist eine dicke Suppe mit Kartoffeln und in unserer Variation mit Hummer und Shrimps. Hmmmmm 🙂 Der Leuchtturm daneben darf natürlich nicht fehlen, diesmal originell mit einem Hummer auf dem Dach als Windrichtungsanzeiger 🙂

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 Unterwegs haben wir wieder einige interessante Häuser / Lagen gesehen. In Kanada ist es übrigens durchaus möglich und üblich, dass man ein Haus von der Stange kauft, welches dann am nächsten Tag geliefert wird. Das sieht dann so aus:

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Bevor wir zu unserem heutigen Campground fahren, besuchen wir noch die Universitätsstadt Antigonish und spazieren auf der Hauptstraße mit schmucken Häusern und Geschäften. Abends gibt es mal wieder ein Barbecue, diesmal mit saftigen Steaks.

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